Begrüßung von Berndt Rosenthal


Unser neuer Diakon Berndt Rosenthal tritt am 1. März seinen Dienst in unserer Seelsorgeeinheit an und wird am Sonntag, 7. März im Gottesdienst um 9 Uhr in der Kirche St. Ulrich vorgestellt und begrüßt. Ein Stehempfang o.ä. ist momentan leider nicht möglich. Diakon Rosenthal wird anschl. auch um 10.30 Uhr und abends um 19.00 Uhr in der Spitalkirche predigen. Wir heißen Berndt Rosenthal im Wangener Pastoralteam herzlich willkommen!

Hier stellt sich Berndt Rosenthal mit eigenen Worten vor:

Liebe Gemeinden der Seelsorgeeinheit,

vermutlich kennen Sie Ihre Kirche „zum Heiligen Laurentius“ in Leupolz. Seit mindestens dem Jahre 1404 erinnert sie an einen starken, gewitzten Geistlichen, der zu Zeiten des Papstes Sixtus und Kaiser Valerians Archidiakon von Rom war. Die Zeiten um 253 bis 260 erinnern an Praktiken, die auch gerne heute noch von Herrschern genutzt werden – wenn auch mit anderen Vorzeichen. Auch Valerian litt an chronischem Geldmangel aufgrund der Finanzierung seiner vielen Soldaten und will an das Vermögen der damaligen Kirche.

Papst Sixtus verweigert sich und wird enthauptet. Übrig bleibt Diakon Laurentius, der aufgefordert wurde den Kirchenschatz innerhalb von drei Tagen herauszugeben. Laurentius überlegte nicht lange, verteilte alle Reichtümer an die Gemeinde – alle, auch die Armen und Kranken, Verkrüppelten, Blinden, Leprösen, Witwen und Waisen. Einzige Bedingung: nach drei Tagen sollten sie wieder zu ihm kommen. Sie taten es und Laurentius präsentierte sie dem Hauptmann des Valerian als „den wahren Schatz der Kirche“. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Laurentius wurde auf dem Rost hingerichtet – weswegen er oft mit einer Art Grill abgebildet wird.

Nicht, dass ich mir den Märtyrertod wünschen würde! Aber dieser große Heilige verkörpert vieles, was auch heute noch für einen Diakon gilt: Ich versuche im Leben Zeugnis über und als Botschafter Christi (Martyria) zu geben, ich verwaltete die Caritasmittel und sorge mich um die Armen der Gemeinde. Als Geistlicher diene ich als Ansprechpartner in fast allen Problemlagen und versuche zu vermitteln – auch zu externen, für die Hilfe besser qualifizierten, Partnern. Gut zu wissen: Nichts geht ohne die Mithilfe des Suchenden (Diakonia)!  Im Gottesdienst assistiere ich dem Priester und predige ab und an – nicht nur zu sozialen Themen (Liturgia). Welches Gewicht die verschiedenen Aufgaben in der täglichen Praxis bekommen, wird sich noch finden.

Die Bibel, die Bibelforschung und ihre Relevanz für unsere heutige Gesellschaft begleitet mich schon mein Leben lang. Trotzdem war ich in jungen Jahren ein gehorsamer Sohn und habe etwas „Ordentliches“ gelernt. Über den Einstieg als Technischer Zeichner, dem Studium des Maschinenbaus in Deutschland und auch in Frankreich führte mich mein Weg - durchaus nicht geradlinig – bis in die oberen Leitungsfunktionen größerer technischer Unternehmen.

Wie viele Mitmenschen im Leben dachte ich mit fünfzig Lenzen wieder verstärkt über mein Leben nach: Ist das alles so richtig, was ich tue? Für mich ergaben sich wieder Anknüpfungspunkte an meine Interessen der Jugendzeit und das Abenteuer mit und in unserer Katholischen Kirche begann und dauert fort. Meine Frau begleitet und unterstützt mich auf diesem Weg und ich tue Ähnliches auf
dem ihren als angestellte Apothekerin. Wir sind jetzt beide über sechzig Jahre alt und so wird auch die letzte Dekade der weltlichen Schaffensperiode eingeleitet – Mit Gottes Hilfe können wir sie noch fruchtbringend für die Menschen, die zu uns kommen und zu denen wir gehen, einsetzen.

Ich freue mich auf ein gemeinsames Miteinander mit Ihnen als Gemeinden und natürlich mit allen in unserem Pastoralteam.

Gottes Segen!
Diakon Berndt Rosenthal

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Spitalkirche Freitag, 26. Februar, 18.00 Uhr
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