Evangelium vom 2. Adventssonntag (5. Dezember)

Es war im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tibérius; Pontius Pilatus war Statthalter von Judäa, Herodes Tetrárch von Galiläa, sein Bruder Philíppus Tetrárch von Ituräa und der Trachonítis, Lysánias Tetrárch von Abiléne; Hohepriester waren Hannas und Kájaphas.

Da erging in der Wüste das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharías. Und er zog in die Gegend am Jordan und verkündete dort überall die Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden, wie im Buch der Reden des Propheten Jesája geschrieben steht: Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt und jeder Berg und Hügel abgetragen werden. Was krumm ist, soll gerade, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Und alle Menschen werden das Heil Gottes schauen.

(Lukasevangelium 3,1-6)

Hier lesen Sie das Evangelium in Leichter Sprache

Die Wüste lebt

Auf dem Bild rechts sehen Sie ein Stück der judäischen Wüste. Das Foto ist vor vier Jahren auf einer Reise ins Heilige Land entstanden. Die Erinnerung an diesen besonderen „Wüstenort“ steht mir noch ganz lebendig vor Augen: Ein Ort großer Weite und Klarheit.

Vielleicht verbinden Sie ja mit dem Wort „Wüste“ etwas ganz anderes: Trockenheit, Dürre, Hitze und Kargheit.

So verstanden kann die Wüste auch zu einem Bild für unser Inneres werden: Ich fühle mich gerade wie ausgetrocknet, leer, ohne einen Orientierungspunkt.

Gerade in Zeiten der Krankheit kann dieses Gefühl da sein. Wir sind auf uns selbst zurückgeworfen, haben viel Zeit zum Nachdenken und Grübeln. Und da ist in uns eine Sehnsucht nach Leben, nach einer Quelle, die uns stärkt und erfrischt.

Der Advent ist Ausdruck dieser Sehnsucht – eine Zeit des Wartens und der Hoffnung. Es ist Hoffnung, dass inmitten der Wüste immer schon das Leben wartet. Auch wenn wir es im Moment vielleicht nicht spüren.

GOTT ist da! Es gibt keine gott-verlassene Wüste – an keinem Ort der Erde und an keinem Ort in unserem Inneren. Dieses Grundvertrauen wünsche ich Ihnen!

Robert Schilk

Pastoralreferent und Klinikseelsorger

 

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