Evangelium vom 1. Adventssonntag (29. November)

Jesus sprach zu seinen Jüngern: In jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht. Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.

Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen. Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

(Markusevangelium 13,24-37)

Hier lesen Sie das Evangelium in "Leichter Sprache"

„Mache dich auf und werde licht“ - Adventsgedanken

Ein paar persönliche Fragen, über die nachzudenken sich womöglich lohnen könnte:

Was motiviert mich morgens aufzustehen?
Für wen möchte ich im Leben da sein?
Was / Wer gibt meinem Leben Sinn?

Vielleicht ist die Antwort auf diese Fragen der eigene Beruf, in dem ich Erfüllung finde oder ein Hobby, in dem ich ganz aufgehe oder eine Leidenschaft für etwas. Sport, Musik, Wandern, Zeichnen …

Vielleicht ist es ein bestimmter Mensch, der mich motiviert und für den ich da sein will. Ist es möglich, dass Gott uns bestimmte Aufgaben im Leben gibt, die wir erfüllen sollen – zum Beispiel für einen ganz bestimmten Menschen da zu sein? Ich glaube daran.

Ein adventlicher Kanon lautet: Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt (Gotteslob Nr. 219), angelehnt an Jesaja 60, 1: Steh auf, werde licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des HERRN geht strahlend auf über dir.

Wie Gott in Christus unser Leben hell machen will im Großen, so sollen wir im Kleinen das Leben ein Stückchen heller machen. Ich finde, das ist ein schöner Gedanke Gottes.

Eine gesegnete Adventszeit wünscht Ihnen

Hans Veit, Pastoralreferent

Zuhause Gottesdienst Feiern

Mit “Zuhause Gottesdienst feiern” hat die Diözese schon im ersten Lockdown im Frühjahr Gottesdienstmodelle zur Verfügung gestellt, die niederschwellig und ohne Vorkenntnisse auch in den Familien und Einzelhaushalten umsetzbar waren. Auch für die Adventszeit stehen nun wieder Hausgottesdienste für Familien und mit Kindern, Hausgebete für alleine lebende Menschen und andere Vorlagen bereit:

Hausgottesdienst für die Adventssonntage

Hausgebet für Alleinlebende

Hausgottesdienst mit Kindern

Segnung des Adventskranzes (siehe auch Gotteslob Nr. 24)

 

Aktuelles

Die nächsten Gottesdienste
Kirche St. Laurentius Mittwoch, 2. Dezember, 07.45 Uhr
Spitalkirche Mittwoch, 2. Dezember, 09.00 Uhr
Spitalkirche Mittwoch, 2. Dezember, 10.00 Uhr
Kirche St. Petrus Mittwoch, 2. Dezember, 14.00 Uhr
Kirche St. Ulrich Donnerstag, 3. Dezember, 06.30 Uhr
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Gottesdienst für Kinder mit Familien 06.12.2020

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Adventsmeditation 06.12.2020

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Deuchelrieder Weihnachtsweg

vom 23. bis 26. Dezember 2020 rund um die Kirche ...mehr

Gottesdienstgestaltung anstelle des Martinssingens

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