Kommt her und esst!

Liebe Leute, liebe Mit-Christen!

Die Osterzeit dauert …mindestens solange wie die Fastenzeit, wenn nicht gar für immer… Woran merken wir das?

LEBEN  und „Leben in Fülle“  und „Ewiges Leben“ ist dir und mir versprochen – auch das himmlische Hochzeitsmahl.

Wir kennen aber doch so viele graue und dunkle Farbschattierungen, die uns das Leben manches Mal schwermachen. Auch in unseren Kirchen und Bräuchen gibt es Kreuzwege und viele, viele Kreuze… Doch suchen wir – außer Ostereiern – auch Osterspuren in unserer Umgebung, in unserem Leben?

Mittlerweile gibt es auch den Brauch „VIA LUCIS“, den „Weg des Lichtes“. Menschen lesen und hören „Ostergeschichten“ und gedenken an IHN beim gemeinsamen Mahl - an verschiedenen Orten, aber auch in der Feier der Eucharistie.

100 Kinder feiern zur Zeit bei uns „Erstkommunion“ und empfangen IHN im Heiligen Brot. Ebenso feierten kleine und größere Menschen Ostern mit einer Agape.

Warum ESSEN? Essen ist was existenziell Notwendiges; gutes Essen in guter Gemeinschaft nährt auch die Seele. Und Gott ist dabei und will uns Kraft und Zuversicht schenken.

Auch in den Ostergeschichten der Bibel lesen wir von den Freunden und Freundinnen Jesu. Gerade dann wenn sie eine Ahnung haben von der Gegenwart des auferstandenen Christus werden sie uns beschrieben als Skeptiker und Zweifler, Sich-Schwer-Tuer und als Davon-Laufende, Schnell-ans-Ufer-Springende, als Festhalten-Wollende, als Liebende und Sucher,...

Zu ihnen wie auch zu uns spricht Jesus:

„Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu befragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.  Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.“

(Joh 20,12-14 – Evangelium vom 3. So in der Osterzeit)

Immer wieder erschien der Auferstandene denen, die ihn liebten und kannten… doch auch sie taten sich schwer mit dem Erkennen… Es war so anders als vorher … vielleicht auch befremdlich.  

Gott kommt auf uns Menschen zu.

Der Auferstandene begegnet den Seinen an ihren Lebens- und Arbeitsorten…  wie damals auch am See Genesareth.

Wie sollten wir IHN dann erkennen? Glauben und Vertrauen lernen?

Wir sind Menschen und brauchen Zeichen und Worte um etwas zu verstehen. Und dies weiß unser Gott auch.

Tröstlich sind Jesu Worte beim letzten Abendmahl: Wann immer ihr Mahl haltet, Brot brecht und teilt, bin ich bei euch. „Dies ist mein Brot, mein Leib. Esst. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“

Ähnlich kommt dies im Lied wunderschön zum Ausdruck: „Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht, …dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt. Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht in der Liebe, die alles umfängt.“ (GL 470)

Ich wünsche Ihnen eine gute Osterzeit, ein gutes Leben und Mahl-halten.

Elisabeth Dieing, Gemeindereferentin

 

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